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Endometriose: zehn entscheidende Fakten |
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1. |
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Quebec (ots) - Die Endometriose ist eine gutartige (also nicht-krebsartige) gynäkologische Störung. Sie rangiert hinsichtlich ihrer gynäkologischen Häufigkeit nach Fibroiden an zweiter Stelle. Zwar kann die Endometriose selbst nicht-krebsartig sein, aber neuere Forschungen besagen, daß von Endometriose befallene Frauen ein erhöhtes Risiko für Brust- und Eierstockkrebs, entzündliche Lymphknoten-Anschwellung (non-Hodgkin Krankheit) und Melanom haben. |
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2. |
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Die Endometriose ist eine Störung des Hormon- und Immunsystems: für die Innenseite der Gebärmutter typisches Schleimhautgewebe findet sich außerhalb des Uterus. Typischerweise findet sich dieses verirrte Gewebe im Bauchraum, aber die Endometriose ist schon in allen Körperteilen angetroffen worden (außer der Gallenblase), wenn auch nur selten |
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3. |
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Die Störung kann in außerordentlichem Maß entkräftend und behindernd wirken. Sie tritt bei 2-4% der Frauen in den gebärfähigen Lebensjahren auf, mit der Pubertät beginnend. Aus mehrerlei Gründen sind viele der Betroffenen überhaupt noch nicht diagnostiziert worden. |
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4. |
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Die Symptome der Endometriose bewegen sich zwischen sehr mild oder null bis zur vollen Lebensbehinderung. |
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5. |
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Die Krankheit befällt Frauen und Mädchen aller Rassen und sozialen Schichten. |
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6. |
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Die Vorstellung, daß eine Schwangerschaft die Endometriose zum Verschwinden bringe, ist ein uralter Aberglaube. |
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7. |
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Rund 30-40% der an Endometriose leidenden Frauen sind unfruchtbar. |
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8. |
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Die Endometriose ist nicht nur eine körperlich schmerzhafte Störung; sie kann auch durch ihre Auswirkungen auf die gesamte Lebensführung der betroffenen Frauen in erheblichem Maß gemütsbeeinträchtigend sein. |
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9. |
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Die Endometriose hat z. B. zum Zerfall von Ehen geführt, und betroffene Frauen mußten - wegen der in schweren Fällen voll lebensbehindernden Auswirkungen - ihren Beruf aufgeben. |
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10. |
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Eine Heilung der Endometriose gibt es nicht. Immerhin stehen mehrere Medikamente und chirurgische Therapien zur Verfügung, und bei rechtzeitiger Diagnose und Behandlung kann erreicht werden, daß die Krankheit sich im Bauchraum der Patientin nicht verheerend entwickeln und auswirken kann. Pharmaziefirmen arbeiten an Forschung und Entwicklung rund um die Endometriose mit dem Ziel, neue und wirkungsvollere Therapien zu finden. Ärzte, forschende Wissenschaftler und Patienten-Vereinigungen sind ebenfalls ständig weiter darum bemüht, neue wirksamere Behandlungsformen zu finden. |
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Schnarcher können endlich aufatmen! Endometriose wird zu wenig und zu spät erkannt
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