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Wuppertal (ots) - "Eines Tages wird der Mensch den Lärm ebenso unerbittlich bekämpfen müssen wie die Cholera und die Pest." Diese Aussage, die der berühmte Arzt Robert Koch vor knapp 100 Jahren traf, hat sich auf traurige Weise bewahrheitet: Zwei von drei Bundesbürgern fühlen sich durch Straßenlärm gestört. Jeder zweite klagt über zu laute Nachbarn. Viele Menschen leiden unter Sportlärm, Fluglärm oder Lärm aus industriellen Betrieben. Um auf diese Problematik aufmerksam zu machen, veranstaltete der Arbeitskreis "Öffentlichkeitsarbeit für gehörgerechte Geräuschbeurteilung" der Deutschen Gesellschaft für Akustik e.V. (DEGA) am 21. April 1999 den zweiten "Ein Tag für die Ruhe - gegen Lärm".
Rund 80 Prozent der Bundesbürger sind von negativen Schalleinwirkungen betroffen. Vegetative Störungen, Lähmungen und sogar Herzinfarkte - das sind die gesundheitlichen Folgen, die Lärm verursachen kann. Es ist wissenschaftlich erwiesen, daß zwei Prozent aller Herzinfarkte auf Lärm zurückzuführen sind. Doch schon bei leisen Geräuschen kann es zu Schlaf- und Konzentrationsstörungen kommen.
Bürger, die unter der zunehmenden Lärmbelastung leiden, sind diesem Streßfaktor nicht hilflos ausgeliefert. Zumindest in den eigenen vier Wänden kann jeder Maßnahmen ergreifen, damit störender Lärm "draußen bleibt". Eine der häufigsten Lärmquellen in Wohnungen ist der Trittschall. Hier gibt es eine einfache aber wirksame Lösung:
Das Verlegen textiler Teppichböden trägt dazu bei, störenden Trittschall um bis zu 30 Dezibel zu reduzieren. Da eine Verringerung des Schallpegels um zehn Prozent einer Reduzierung des subjektiven Schalleindruckes um die Hälfte entspricht, kann der Trittschall mit Hilfe von Teppichböden um fast 90 Prozent verringert werden. Aber auch die Musik aus der Nachbarwohnung, lautes Sprechen im Flur oder das Poltern im Treppenhaus werden vom Teppichboden geschluckt. Die Dämmung ist umso besser, je dicker und weicher der Belag ist. Durch ihre lärmdämmende Wirkung tragen Teppichböden so unmittelbar zur Wohngesundheit bei. Zusätzliche wohnungsbauliche Maßnahmen, wie der Einbau von Schallschutzfenstern, können den lärmmindernden Effekt des Teppichbodens noch verstärken.
Nähere Informationen enthält die Broschüre "Lärm - die alltägliche Nervensäge". Sie kann gegen Zusendung eines mit DM 1,10 frankierten Umschlages (DIN lang) bei folgender Adresse bestellt werden:
ETG-Redaktionsbüro c/o Kohtes & Klewes, Kaiserstr. 35, 53113 Bonn. |
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