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Lipobay und kein Ende

Es gibt keine Arzneimittelsicherheit

Die Wellen schlagen hoch wegen der Todesfälle durch LipoBay. Plötzlich sind alle empört: die Politiker, die uns noch gestern das Märchen von der Arzneimittelsicherheit verkauft haben und natürlich die Patienten, die doch so gerne die vielen bunten Pillen einnehmen.

Nur die Apotheker, die sich so gern als "Garanten der Arzneimittelsicherheit" darstellen und die Ärzte, die solche Arzneimittel millionenfach verordnen und damit ihre Anwendung verantworten, sind seltsam still.

Mindestens 52 Tote sind zweifellos 52 zuviel, ganz zu schweigen von den vielen Menschen, die durch Arzneimittelgebrauch schwer erkranken. Und doch verstellt diese Zahl den Blick auf die Fakten:

Bereits 1994 starben in den USA 106.000 Menschen an den Folgen verordneter Medikamente. Damit waren Medikamente die Todesursache Nr. 4!

In Deutschland geht man von jährlich 8.000 Toten und 50.000 bis 100.000 schweren Erkrankungen durch Medikamentennebenwirkungen aus.

Wer die Schuld daran allein auf die Arzneimittelfirmen schiebt, macht es sich aber zu einfach. Wenn man nach Schuldigen sucht, sollte man bei sich selbst anfangen und sich ein paar Fragen stellen:

Warum nehme ich so viele Medikamente ein?

Haben mich die eingenommen Medikamente wirklich gesünder gemacht?

Warum ist das Wartezimmer immer so voll, wenn doch die Medikamente so hochwirksam sind?



Viele Menschen gehen heute so selbstverständlich zum Arzt wie zum Einkaufen. Man gibt die Verantwortung für seine Gesundheit ab, macht Vorsorgeuntersuchen, nimmt Pillen, weil man hofft, damit die Alltagssünden (falsche Ernährung, mangelnde Bewegung, zu viele Genußgifte) billig und einfach auszugleichen.

Die Verantwortung kann man abgeben, aber das Risiko trägt man trotzdem selbst.
Die Grundlagen für unsere Gesundheit sind immer die gleichen und werden es auch für alle Zeit bleiben:

ausreichende Hygiene (fließendes und sauberes Wasser, sichere Entsorgung der Abwässer). Durch diese Maßnahmen haben es die reichen Länder geschafft, einen Großteil der Seuchen und Infektionen zu vermeiden. Unsere längere Lebenserwartung ist also keineswegs ein Verdienst der Medizin, sondern der Hygiene.

ausreichende Ernährung. Das ist heute leider in vielen Ländern der Erde immer noch nicht der Fall. Das liegt nicht nur am Wetter. Schuld sind auch die vielen Kriege. richtige Ernährung. Während die Ärmsten zu wenig zu essen haben, leben wir im Überfluß. Was das bedeutet, kann man nicht übersehen: es gibt immer mehr Dicke. Aber nicht nur das Zuviel ist schädlich, auch gute Qualität ist nicht immer gewährleistet. Obwohl wir immer mehr Freizeit haben, verwenden wir immer weniger Zeit auf die Zubereitung unserer Speisen. Der einfache Griff ins Supermarktregal läßt uns allzu leicht vergessen, daß wir unser Essen möglichst frisch zubereiten sollten. Neben der Frische zählt auch die Vielfältigkeit, mit der wir sicherstellen können, wirklich alle notwendigen Nährstoffe aufzunehmen. Und wie wäre es, wenn wir beim Einkauf mehr auf Qualität achten würden?

mangelnde Bewegung. Unser Körper benötigt ein Mindesmaß an Bewegung. Allzu viel muß es gar nicht sein, denn auch das Übertreiben schadet uns.

Operationen und chemische Medikamente nur dann, wenn es wirklich not tut! Die Natur bietet uns eine große Auswahl an sanft wirksamen Heilpflanzen. Aber auch hier muß man vorsichtig sein, denn auch Pflanzen können giftig sein und Nebenwirkungen haben.



Gerade Cholesterinsenker wie LipoBay sind völlig überflüssig! Sie entspringen dem primitiven Denken einer Schulmedizin, die sich gern als Naturwissenschaft sieht, in der also alles meß- und wägbar sein muß.

Meine Frau mißt gerade einmal 1,56 m. Mein Vetter ist dagegen mehr als zwei Meter hochgewachsen. Ob der Durchschnitt wohl bei 1,78 m liegt (meine Größe)? Meine Frau wäre dann viel zu klein, mein Vetter viel zu groß, beide also krank!
Sie halten diesen Vergleich für albern? Ja, natürlich! Das ist er auch. Aber so macht es die Schulmedizin bei jedem Laborwert. Es wird willkürlich ein sogenannter Normalwert festgelegt, eine gewisse Streuung wird zugelassen. Alles darunter oder darüber ist dann automatisch "krank" und behandlungsbedürftig.

Deshalb macht man aus jedem Menschen, bei dem ein "erhöhter" Blutdruck festgestellt wird, einen Hochdruckkranken. Der braucht dann mindestens zwei Medikamente: eins, um das Herz zu stärken, das angeblich höher belastet wird und eins, um den Blutdruck zwangsweise zu senken. Gegen die Nebenwirkungen, z. B. "erektile Dysfunktion" (auf deutsch: "er" wird nicht mehr steif, weil es am nötigen Blutdruck fehlt), gibt es ja glücklicherweise Viagra!

Beim Cholesterin ist es nicht anders. Dieser wichtige Stoff, ohne den wir nicht leben könnten, wird auch nicht grundlos bei einem Menschen höher sein als beim anderen. Wir alle sind Menschen, aber wir sind trotzdem alle unterschiedlich.

Lassen Sie sich also nicht immer Angst einjagen und begeben Sie sich nicht ohne wirklichen Grund in schulmedizinische Behandlung. Die ist ebenso gefährlich wie die Medikamente!

Gute Gesundheit wünscht Ihnen
Harald Schicke, Heilpraktiker

Das Buch zum Thema

Cholesterin, der lebensnotwendige Stoff von Max Otto Bruker und Ilse Gutjahr

Dieses Buch öffnet Ihnen die Augen!


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