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Fencheltee - ein Killer? |
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Wissenschaftler im Abseits |
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Das BgVV (Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin) setzt seinen Vernichtungsfeldzug gegen Naturheilpräparate, Früchte und Gemüse ungezügelt fort. Bald dürfen wir wohl, dem BgVV zufolge, nichts mehr essen, was in der Natur wächst.
Immer feinere Meßmethoden führen dazu, daß man in allen Früchten, Gemüsen und Kräutern "gefährliche" und "giftige" Substanzen findet.
Lesen Sie bitte zunächst die Stellungnahme der Wirtschaftsvereinigung Kräuter- und Früchtetee e.V. (WKF) und dann unseren Kommentar. |
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Fencheltee vollkommen unbedenklich |
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Falsche Darstellung der Sachverhalte führt zu Verunsicherungen
Hamburg (ots) - Es gibt keinen belegten Fall von einer Schädigung des Menschen durch Fencheltee, obwohl er seit Jahrhunderten getrunken wird. Vielmehr wird Fenchel von allen kompetenten Stellen wie der "Deutschen Gesellschaft für Ernährung" und der US-amerikanischen "Food and Drug Administration" als unbedenkliches Lebensmittel bzw. Lebensmittelzutat eingestuft. Die aktuell veröffentlichte Pressemitteilung des BgVV (Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinär- medizin) basiert auf einer Studie an Mäusen und Ratten, die nicht auf den Menschen übertragbar ist. Zudem übersteigt die in der Studie verabreichte Dosierung der kritisierten ätherischen Öle Estragol und Methyleugenol um ein vielfaches die üblichen vom Menschen konsumierten Mengen. Beide Substanzen sind in vielen gesunden Lebensmitteln, wie z.B. auch Äpfeln, enthalten. |
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Wirtschaftsvereinigung Kräuter- und Früchtetee e.V
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Hintergrund ohne Befund |
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Fenchel wird seit Jahrhunderten in Europa und Asien hochgeschätzt. Er wird nicht nur als wohlschmeckendes Lebensmittel, Gewürz oder Teepflanze verwendet, sondern fand und findet auch in der Volksmedizin Anwendung.
Fenchel wurde über unzählige Generationen als traditionelle Heilpflanze und Lebensmittel mit wohltuender Wirkung konsumiert, ohne dass unerwünschte Nebenwirkungen bekannt wurden. Die im Fencheltee von Natur aus enthaltenen Öle Estragol und Methyleugenol kommen in vielen Naturprodukten vor, die ohne wissenschaftliche Zweifel als sehr gesund angesehen werden. |
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Fenchel Quelle: WKF
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Studien für Menschen nicht relevant |
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Die Studien, die das BgVV jüngst dazu veranlaßten, Fencheltee als bedenklich einzustufen, sind auf den Menschen nicht übertragbar. Diese Studien basieren auf Tierversuchen an Ratten und Mäusen mit isoliertem Estragol (mit Estragol in Reinsubstanz) in sehr hohen Dosen. Da Estragol im natürlichen Ernährungsplan dieser Tiere nicht vorkommt, reagieren sie anders als Menschen, die estragolhaltige Lebensmittel häufig konsumieren. In diesem Fall ist die Übertragung der Untersuchungsergebnisse auf den Menschen in der Basis schon falsch. So betont der BgVV im eigenen Pressedienst: "Untersuchungen, die eine konkrete Gesundheitsgefährdung beim Menschen belegen, liegen bisher nicht vor."
Selbst, wenn man von der Übertragbarkeit der Studien auf den Menschen ausginge, bestünde kein Grund zur Sorge: isoliertes Estragol ist an sich nicht problematisch, sondern nur ab einer sehr hohen Schwellendosis. Die wissenschaftlich gemessenen üblichen Verzehrmengen des Menschen liegen um ein vielfaches unter der Studiendosierung.
Zudem ist zu beachten, dass die Stoffe in Lebensmitteln nicht isoliert vorliegen, sondern zusammen mit einer Vielzahl anderer Inhaltsstoffe aufgenommen werden. Wissenschaftliche Studien deuten darauf hin, dass solche Inhaltsstoffe im Zusammenspiel ganz anders auf den menschlichen Organismus wirken, als der isolierte Stoff selbst.
Würde man die genannten Stoffe künstlich aus den betreffenden Lebensmitteln entfernen, so würde dieses natürliche Gleichgewicht gestört. Unabhängig davon haben die Hersteller von Kräutertees bereits Ende letzten Jahres in sachgerechter Weise auf diese Erkenntnisse reagiert. Um den ungetrübten Genuss von Kräutertees auch in Zukunft sicherzustellen, haben die Mitglieder der Wirtschaftsvereinigung Kräuter- und Früchtetee e. V. sich verpflichtet, Rohwaren zu verwenden, die von Natur aus einen möglichst geringen Gehalt dieser Stoffe aufweisen. Im speziellen Fall der Instant-Kindertees, werden im Rahmen der Aufarbeitung der Fenchelextrakte diese Stoffe bis auf ein Minimum gesenkt. |
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FDA bewertet Fenchel als sicher |
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Eine Vielzahl von internationalen Studien bestätigen die Unbedenklichkeit von Fenchel. Neutrale Gutachten belegen, dass keine Gefahr von handelsüblichen Produkten ausgeht. Selbst in den USA hat die für ihre strengen Richtmaße bekannte "Food and Drug Administration FDA" Fenchel mit dem Status GRAS (general recognized as safe) bewertet. Damit gilt Fenchel auch in den USA als unbedenkliches Lebensmittel bzw. Lebensmittelzutat. Die "Deutsche Gesellschaft für Ernährung" empfiehlt ihrerseits für Kinder ungesüßten Fencheltee im Rahmen einer gesunden Ernährung.
Fencheltee und Co. können daher auch weiterhin unbeschwert genossen werden. |
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"Wissenschaftlichkeit" ist das Problem |
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Die Jagd ist schon lange eröffnet, aber sie wird immer schlimmer und absurder. Bei dieser Jagd geht es darum, alles was natürlich wächst und von Menschen konsumiert wird, zu diffamieren.
Die Wissenschaftler teilen in gut und böse. Aber gut und böse gibt es in der Natur nicht. Jede Pflanze will leben. Dafür bedarf sie auch einiger Substanzen, die unter bestimmten Bedingungen giftig sind.
Diese Substanzen sollen ihr Überleben sichern, z. B. gegen Insekten.
Die Wissenschaftler finden mit immer besseren Analysemethoden immer mehr potentielle Giftstoffe. Aber wirken sie beim Menschen auch giftig oder helfen sie ihm?
Der Fehler, den die Wissenschaftler begehen - und der so gar nicht wissenschaftlich ist - liegt darin, daß sie nicht die gesamte Pflanze untersuchen, so wir sie einnehmen. Nein, sie isolieren einzelne Stoffe und stellen fest, daß sie giftig sein können.
Eine einzelne Pflanze mag Hunderte, Tausende oder gar Millionen von Stoffen haben. Einer wird herausgegriffen, untersucht und im Tierversuch probiert.
Ich kennen keinen Säugling, der täglich Hunderte von Tassen Fencheltee trinkt. Dann könnte es vielleicht ein Problem geben.
Wie es schon Paracelsus, der große Naturheiler, sagte: "Die Dosis macht, was ein Gift ist". Sonst gar nichts.
In jeder Pflanze, in jedem Obst oder Gemüse, gibt es unermüdliche Helfer des Menschen, auch im Fenchel. Es wäre sicherlich besser, wenn die Wissenschaftler die Gifte geißeln würden, die beim Anbau verwendet werden.
Eine Verunsicherung der Verbraucher beim Fenchel ist in keinem Fall gerechtfertigt.
Wer schützt uns vor soviel Inkompetenz?
Harald Schicke, Heilpraktiker |
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Heilpraktiker Harald Schicke Auf dem Titelbild der größten Gesundheitszeitschrift Südkoreas "The Health" (Gesundheit), in der er nach einem Vortrag interviewt worden war.
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Lipobay und kein Ende Engelstrompete - die gefährliche Schönheit
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