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Schokolade paradox: Nur weil sie gut schmeckt, muß sie nicht schlecht für die Gesundheit sein, sagt die ASNS/ASCN
Bethesda, Maryland (ots-PRNewswire) - Das "französische Paradox" besagt, daß der Konsum von Rotwein gesundheitsfördernd ist, weil er die schädlichen Auswirkungen gesättigter Fette in der Diät konterkariert. Die neueste Forschung zeigt, daß es möglicherweise auch ein "Schokolade-Paradox" gibt. Schokolade, einer der süßesten Genüsse im Leben, hat möglicherweise auch gesundheitliche Vorteile.
Kakao, ein Hauptbestandteil in den meisten Schokoladeprodukten, ist voll von Flavonoiden, einer natürlichen Pflanzensubstanz, die Eigenschaften von Antioxidationsmitteln aufweist. Einige Flavonoide haben möglicherweise entzündungshemmende Wirkungen ähnlich wie Aspirin. Niedrige Konzentrationen dieser Flavonoide können die Blutplättchenaktivität im Blut senken und dadurch das Risiko von Blutgerinseln mindern.
In einer Studie mit gesunden nicht rauchenden Erwachsenen ohne Herzkrankheiten stellten Forscher an der University of California, Davis, fest, daß die Plättchenaktivierung 2 Stunden und 6 Stunden nach der Aufnahme eines kakaohaltigen Getränks inhibiert (gebremst) war. Diese Ergebnisse führen zu der Annahme, daß der moderate langfristige Genuß von Schokolade bei Gesunden möglicherweise die Plättchenaktivität inhibiert (bremst) und letztendlich das Risiko von Herzkrankheiten senkt.
"Wir schlagen nicht vor, daß die Leute ihre Medizinschränke mit Schokoladentafeln bestücken," sagt Dr. Carl Keen, erster Autor der Studie, die in der Ausgabe vom Juli 2000 des American Journal of Clinical Nutrition veröffentlicht wird. "Moderater Genuß führt bei Gesunden jedoch möglicherweise zu kardiovaskulären Vorteilen. Nicht alle Schokoladenprodukte werden in gleicher Weise hergestellt. Die zukünftige Forschung wird sich auf die im Handel erhältlichen Produkte konzentrieren."
Viele Ärzte empfehlen, daß Personen, die älter als 40 sind, sich überlegen sollten, ob sie täglich ein Baby-Aspirin als präventive Maßnahme zur Senkung der Plättchenaktivität nehmen. Die Forschung hat gezeigt, daß moderater Konsum von Rotwein oder grünem Tee möglicherweise eine ähnliche Wirkung hat. Schokolade wird allgemein als süßer Genuß angesehen, das Paradox besteht darin, daß sie möglicherweise auch zu guter Gesundheit beiträgt.
Amer. Soc. for Nutritional Sciences, Amer. Soc. for Clinical Nutrition |
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