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Freitag, 20. August 2010 - 11:39 Uhr
Moderne Hexenjagd

Nadia Benaissa steht nun vor Gericht, weil ein ehemaliger Sexualpartner sie verklagt hat. "Ungeschützter Sex" trotz AIDS-Erkrankung.

Mir macht das Angst.

Nicht weil ich Angst vor AIDS hätte. Aber vor den Konsequenzen. Wo bleiben Romantik und Leidenschaft, wenn ich erstmal zum Arzt gehen muss und dann die Gesundheitszeugnisse mit meinem Partner austauschen muss, bevor wir ins Bett gehen?

Ich habe das jedenfalls noch nie gemacht. Im Leben gibt es immer ein Restrisiko. Das sollten wir auch auf uns nehmen, wenn wir Leidenschaft genießen möchten. Sonst sollte man es einfach lassen.

Man kann auch noch ganz andere Krankheiten übertragen, selbst ohne Sex. Wenn wir dann alle verklagt werden...

Donnerstag, 5. August 2010 - 20:55 Uhr
Wieder wurde ein Naturheilmittel verboten

Die Schulmedizin bemüht sich seit Jahrzehnten, die Naturheilkunde in Deutschland auszulöschen. Sichtbar wurde das z. B. im Heilpraktikergesetz, das in der Nazi-Zeit extra geschaffen wurde, um Heilpraktiker abzuschaffen. Eine Ausbildung neuer Heilpraktiker war nicht mehr erlaubt. Die DDR hat das übernommen. In der BRD gab es einen Prozess, in dem die Unrechtmäßigkeit des Gesetzes festgestellt worden ist.

Anders als in China oder Korea, kann man in Deutschland aber Naturheilkunde nicht als Hauptfach studieren.

Trotzdem gibt es immer mehr Heilpraktiker in Deutschland. Wenn man ihnen mit dem Gesetz nicht beikommen kann, dann nimmt man ihnen eben die Mittel. Das geht so schon seit mindestens dreißig Jahren.

Dafür gibt es eine "Expertenkommission", die die Wirksamkeit von Pflanzen beurteilen soll. Dabei kommen die "Experten" zu erstaunlichen Erkenntnissen. Mal ist eine Pflanze wie die Osterluzei, die man seit Jahrhunderten verwendet hatte, nicht wirksam genug. Dann kann sie statt Wirkung also nur Nebenwirkungen haben. Aha!

Mal ist es wie bei Balsamka. Das ist nun zu wirksam und bekommt deshalb keine Neuzulassung mehr. Ich habe es in den vergangenen Jahren oft und mit bestem Erfolg eingesetzt.

Naturstoffe sind meist preiswert, nebenwirkungsarm und deshalb ein Feind der "Pharmamafia", die offenbar in "Kumpanei" mit staatlichen Stellen deren Verbot vorantreibt.

Der Staat darf aber nicht einseitig Stellung beziehen. Es ist seine Aufgabe, die Interessen auszugleichen. Dieser Aufgabe kommt der Staat schon lange nicht mehr nach. Hunderte von Firmen, die Naturheilmittel herstellten, sind in den Ruin oder ins Ausland getrieben worden.

Wenn man an chemische Arzneimittel dieselben strengen Maßstäbe anlegen würde, gäbe es kaum noch welche. Zehntausende von Menschen sterben jährlich an den Nebenwirkungen dieser "Arzneimittel". Die sind aber wirksam, gerade weil sie so viele Nebenwirkungen haben.

Die Jahrtausende alten Erfahrungen über die Wirkungen von Pflanzen werden einfach abgewertet, obwohl damit viele Menschen hätten überleben können.

Natürlich sind Pflanzen auch nicht immer harmlos. Gerade deshalb ist es wichtig, Fachleute, also Heilpraktiker, zu haben, die sich damit auskennen.

Sonntag, 11. Juli 2010 - 15:34 Uhr
Der Spiegel wettert gegen Homöopathie

Der Spiegel ist schon lange für seine Abneigung gegen Naturheilkunde bekannt. Nun wettert er zusammen mit dem SPD-"Gesundheitsexperten" und Talkshow-Dauergast Prof. Lauterbach gegen die Homöopathie.

"Die große Illusion" über die Homöopathie ist der aktuelle Titel für das Heft, das am 12.07. erscheint.

Aber kann man wirklich glauben, dass Millionen Menschen seit 200 Jahren Homöopathika einnehmen und nicht klug daraus geworden wären, wenn sie keine Wirkung hätten?

Es ist die Arroganz der Wissenschaft, die der Natur zwar andauernd hinterherhechelt, aber trotzdem Unfehlbarkeit für sich beansprucht. Was sie zur Zeit nicht messen kann, das kann es nicht geben. Wie primitiv die Wissenschaft arbeitet, wissen wir schon lange. Was nicht sein darf, wird verteufelt. Sie hat ein hohes Beharrungsvermögen und natürlich auch ganz banale wirtschaftliche Interessen.

Gerade bei der Homöopathie und auch bei Naturheilkunde insgesamt zeigt sich, dass sie nicht kompatibel ist zu sogenannten wissenschaftlichen Doppelblindversuchen. Homöopathie und naturheilkundliche Arzneimittel werden immer individuell verordnet.

Nicht jeder Mensch mit z. B. Magengeschwür erhält dasselbe Mittel, sondern es wird individuell verordnet nach der Ursache. Für ein Magengeschwür gibt es viele Ursachen. Die kann man nicht alle über einen Kamm scheren, so wie es die Medizin macht.

Doppelblindversuche kann man vielleicht mit geklonten Labormäusen machen, aber nicht mit Menschen, die alle eine sehr individuelle Geschichte haben, die nicht alle dieselben Mahlzeiten essen, die nicht alle glücklich oder unglücklich sind usw.

Solche Versuche sind nicht nur unethisch, sie bringen auch kein gutes Ergebnis, sind also unwissenschaftlich. Richtige Medizin ist immer individuell. Daraus leitet sich ein Tausende von Jahren altes Erfahrungswissen ab, das als unwissenschaftlich abqualifiziert wird.

Der Patient kommt mit einem klaren Auftrag zum Arzt oder Heilpraktiker: er möchte gesund werden. Ob es die Zuwendung eines Arztes oder Heilpraktikers ist, die wirkt, oder die Arznei, interessiert einen Patienten nicht wirklich.

Wenn man nun die Homöopathika von den Kassenleistungen ebenso ausschließt wie nachweislich wirksame Naturheilkundemittel, wird das den Krankenkassen kein Geld sparen, sondern viel mehr kosten.

"Wissenschaftlich" wirksame Arzneimitel haben auch nachweisbare Nebenwirkungen. Die kann man dann mit anderen "wissenschaftlichen" Arzneimitteln bekämpfen. Das ist ein schönes Konjunkturprogramm für die Pharmaindustrie. Wie interessant, dass es ausgerechnet von der SPD gefordert wird.

Samstag, 3. Juli 2010 - 02:43 Uhr
Kurpfuscher am Werk

Die Regierung wollte eine Strukturreform des "Gesundheitssystems" und hat statt dessen dasselbe gemacht wie alle Regierungen zuvor: für die Zwangsversicherten wird es teurer, denn die können sich nicht wehren.

Ansonsten ändert sich nichts. "Zahlen und das Maul halten" ist offensichtlich das Motto, das sich die Zwangsversicherten nicht länger gefallen lassen sollten.

Offensichtlich ist die "Gesundheitsmafia" inzwischen zu stark oder zu stark mit der Politik verwoben, um ihr noch Einhalt gebieten zu können. Für den Rechtsstaat und und die Zwangsversicherten ist das ein Armutszeugnis.

Das "Gesundheitssystem", das ja eigentlich ein Krankheitsverwaltungssystem ist, ist schon lange ein Selbstbedienungsladen geworden, in dem sich die einen die Taschen vollstopfen und die, die das nicht verhindern können, für ihre Zwangsbeiträge möglichst viel dafür erhalten wollen.

So entsteht ein Teufelskreis, der das System immer teurer macht und die Zwangsversicherten immer anspruchsvoller.

Wenn die Patienten wüssten, wie sehr ihnen überflüssige Operationen, Cholesterin- und Blutdrucksenker schaden, würden sie vielleicht seltener als 18-mal im Jahr das Arztzimmer frequentieren.

Dann könnten die Beiträge sinken, aber manch einer der "Gesundheitsdienstleister" müsste seinen Porsche vielleicht wieder abbestellen.

Dienstag, 18. Mai 2010 - 13:33 Uhr
Ärzte streiken - die Gesundheit triumphiert

Nach Medienberichten streiken 15.000 Ärzte in kommunalen Krankenhäusern. Was zunächst wie eine schlimme Nachricht wirkt, könnte sich bei genauerem Hinsehen als Wohltat erweisen.

Zunächst einmal wird ja viel Geld im sogenannten Gesundheitswesen gespart. Und mehr Patienten überleben. Das hat jedenfalls einmal eine Statistik in Großbritannien gezeigt. Während der dortigen Ärztestreiks ging die Sterblichkeit signifikant zurück.

Und genau damit könnte auch viel Geld gespart werden, denn viele Operationen sind schlicht überflüssig, damit nicht nur zu teuer sondern eben auch gefährlich.

Montag, 17. Mai 2010 - 13:18 Uhr
Welt-Hypertonietag

Heute ist Welt-Hypertonietag (Bluthochdruck). Da feiern sich Wissenschaftler und Schulmediziner ganz zurecht selbst, denn sie haben eine tolle Geldmaschine erfunden, die ihnen die Taschen füllt, ohne den Patienten zu helfen.

Natürlich gibt es in der Argumentation ein Körnchen Wahrheit: Bei hohem Blutdruck werden Herz und Gefäße höher belastet. Nur beim „Warum?“ drücken sich die überschätzten Wissenschaftler und Schulmediziner.

Hoher Blutdruck ist fast immer nur ein Symptom, dessen Ursache man finden könnte. Das macht aber viel Arbeit und bringt (fast) nichts ein. Da verkauft man doch viel lieber einen gefährlichen Medikamentencocktail und hat für die Folgeerkrankungen auch noch ein paar Medikamente im Köcher.

In den vergangenen drei Jahrzehnten sind die „gesunden“ Blutdruckwerte immer weiter abgesenkt worden. Dass man dann immer mehr „Bluthochdruckkranke“ findet, ist normal.

Die Schulmedizin blendet in fataler Weise aus, was jeder Mensch mit gesundem Menschenverstand weiß: wenn wir älter werden, verändern wir uns, nicht nur äußerlich, sondern natürlich auch innerlich. Da werden die Blutgefäße weniger elastisch und das Herz muss mehr pumpen (höherer Blutdruck). Das ist eine ganz normale Funktion des Alterns.

In der Naturheilkunde gilt immer noch die Abhängigkeit vom Alter: 100 + Alter ist der altersgemäße Blutdruck.

Wenn man dieses Symptom des vermeintlich hohen Blutdrucks mit Medikamenten unterdrückt, werden die Gewebe nicht mehr ausreichend durchblutet. Folge sind neben Konzentrationsstörungen und Leistungsschwäche überflüssige Schlaganfälle und Herzinfarkte.

Aber dafür gibt es ja auch wieder Medikamente. Wie schön! Wer vermeintlich zu hohen Blutdruck hat, dem kann man auch noch schädliche Cholesterinsenker verkaufen. Und weil die Blutdrucksenker auch die Potenz gefährden, verkaufen sich Potenzmittel wie geschnitten Brot. Alles „muss“ man lebenslänglich einnehmen. Und damit man das auch alles glaubt, wird einem noch ein Blutdruckmessgerät aufgeschwatzt.

Kein Wunder, dass sich Wissenschaftler und Schulmediziner an diesem Tag feiern.

Wenn wir ihnen diesen Tag verderben möchten, müssen Patienten wieder selbstbewusster werden und vor allem mehr über Gesundheit wissen oder das Geld für eine Beratung beim Heilpraktiker investieren. Das würde auch viel Geld sparen, welches jetzt für völlig unnötige und schädliche Blutdruckbehandlungen "investiert" wird.

Donnerstag, 11. März 2010 - 19:39 Uhr
Warum ist unser Gesundheitssystem so teuer?

Dafür gibt es verschiedene Gründe. Einer ist das mangelnde Vertrauen in die Schulmedizin. 20 Prozent der verordneten Medikamente landen im Mülleimer.

Der Focus schreibt dazu: "Das gilt für rund 80 Prozent der Kortisonsprays, 60 Prozent der Antidepressiva und 40 Prozent der Herzmedikamente. Schuld sind unter anderem die vielfachen Nebenwirkungen, die in unserem fragmentierten Gesundheitssystem zu wenig Aufmerksamkeit erhalten, weil kaum ein niedergelassener Facharzt das gesamte Beschwerdebild im Blick hat."

Man wartet stundenlang im Wartezimmer, dann ist man endlich dran und nach drei Minuten wieder draußen. Mit einem Rezept, immerhin. Dann geht man in die Apotheke, holt sich das Medikament. Zu Hause liest man dann den Beipackzettel oder versucht es zumindest.

Da kann man dann lesen, welche Nebenwirkungen diese Medikamente haben. Die sind eben oft viel größer als die Krankheit an der man leidet. Also: ab in den Mülleimer.

Schuld ist die letzte Gesundheitsreform, nach der Naturheilkundemittel nicht mehr von den Krankenkassen bezahlt werden. Ein großer Teil der Bevölkerung vertraut diesen aber besonders. Außerdem haben sie in der Regel weniger Nebenwirkungen und sind viel preiswerter.

Ein anderer Grund ist wohl, dass man eben auch viel haben möchte, wenn man viel bezahlen muss. Das ist ein Teufelskreis, den man nur durchbrechen kann, wenn es z. B. einen Selbstbehalt gibt, der die Beiträge reduziert (wie bei den privaten Krankenkassen) oder auch mit Beitragsrückerstattungen.

Dann merkt man, dass es lohnt, sparsam mit der teuren Medizin umzugehen. Die meisten Krankheiten verabschieden sich von allein - ob mit Arzt (oder Heilpraktiker) oder ohne. Aber politisch ist das wohl nicht gewollt.

Montag, 8. März 2010 - 12:03 Uhr
Hygiene-Wahnsinn

Haben Sie sich auch schon mal gefragt, warum Ihr Arzt so wenig Zeit für Sie hat? Ärzte und Heilpraktiker ertrinken fast an Bürokratie.

Hygiene ist sehr wichtig, keine Frage. Nur dank der Hygiene (reines Trinkwasser, Abwasserentsorgung, Müllentsorgung, bessere Wohnverhältnisse) hat sich unsere Lebenserwartung verlängert. Diese Lebensverlängerung liegt nicht an der Medizin. Das haben Ingenieure und Bauarbeiter geleistet.

Ärzte haben sich früher geweigert, sich die Hände zu waschen, nachdem sie eine Leiche aufgeschnitten hatten und zu einer gebärenden Frau eilten. Das Händewaschen und die Händedesinfektion hat Dr. Semmelweis eingeführt, den man dafür ins Irrenhaus sperrte.

Heute brauchen wir dafür keinen Dr. Semmelweis mehr. Wir haben ja unsere Beamten, und davon offensichtlich viel zu viele, denn die produzieren viel zu viel Papier.

Allein die "Anleitung zur Erstellung eines Hygieneplanes in der Arztpraxis" hat 49 Seiten. Die Kurzfassung bringt es immerhin auch noch auf mehr als 20. Dazu wird noch die Lektüre zweier Bücher empfohlen.

Den Hygieneplan muss man dann - Ordnung muss sein - aushängen, auch wenn man gar keine Mitarbeiter hat.

Bei so viel Ordnung fragt man sich, warum es denn gerade in Krankenhäusern so viele Infektionen gibt? Vielleicht hatten die Mitarbeiter ja einfach keine Zeit für die Hygiene, bei all dem Hygiene-Schwachsinn, den unsere Beamten herbeigeschwafelt haben.

Sonntag, 7. März 2010 - 01:18 Uhr
Leben sie wohl, Frau Käßmann

eine Frau ist mit 1,54 Promille gescheitert und viele von uns freuen sich klammheimlich, weil das für uns nachvollziehbar ist. Wer hat nicht schon gedacht, ob er noch ein Bier trinken darf, wenn er noch fahren möchte?

Wer denkt dann noch darüber nach, warum Frau Käßmann in der Presse auftaucht. Wäre ich mit 1,54 Promille erwischt worden, wäre ich auch meinen Führerschein los, aber es hätte darüber wohl niemand berichtet. Wer hat das in die Presse gebracht? Vielleicht ein Polizist, der sich etwas hinzuverdienen wollte? Also Korruption wie in Griechenland? Oder ein "Mitbruder", der der Frau den Erfolg missgönnt hat?

Nur weil sie prominent ist, ist Frau Käßmann nicht schuldiger als der "Normalbürger". Sie hat keinen Schaden verursacht.

Bei Bankmanagern, die Millionen oder sogar Milliarden veruntreut oder einfach "versenkt" haben, sind wir viel milder, weil die meisten von uns wohl nicht wissen, wie man so viel Geld ganz legal beiseite bringen kann.

Ich weiß es auch nicht. Sonst hätte ich es schon gemacht. Solche Menschen werden von der Rechtsordnung geschützt und von den meisten von uns wohl klammheimlich bewundert.

"Opfer" aus der Finanzwelt dürfen sich gerne melden. Ich möchte ja auch meine Millionen.

Samstag, 6. März 2010 - 10:07 Uhr
Missbrauch von Meldedaten

Das Mammographie-Screening Süd missbraucht die Meldedaten von Frauen. Es werden Frauen zwischen 50 und 69 Jahren Briefe mit quasi offiziellem Charakter (Zentrale Stelle beim Gesundheitsamt Bremen) zugeschickt, um sie zu einer überflüssigen Brustkrebsfrüherkennung zu nötigen.

Wenn Frau dem ersten Brief nicht Folge leistet, wird sie mit einem zweiten Brief genötigt.

Dass diese seelisch und körperlich belastende Untersuchung keinen Nutzen hat, wird sogar offen zugegeben. So heißt es u. a. "Die Teilnahme am Screening ersetzt nicht die jährliche Krebsfrüherkennung bei Ihrer Frauenärztin oder ihrem Frauenarzt."

Das Ziel ist also offensichtlich, Frauen für die Statistik zu missbrauchen. Wie schön, "Praxisgebühren von 10 € werden nicht erhoben."

Aber für die überflüssige Körperverletzung durch Strahlung wird kein Honorar bezahlt.

Das Gesundheitsamt in Bremen gibt an, dass diese Körperverletzung durch Gesetze gedeckt ist. Wenn das so sein sollte, sollten Sie den Politikern in Ihrem Wohnbereich die Hölle heiß machen.

Das Empörende ist vor allem, dass suggeriert wird, "wir möchten Ihre Gesundheit schützen". In Wirklichkeit können sich ein paar Leute damit brüsten, wie viel sie für die Frauengesundheit leisten, die anderen verdienen damit richtig viel Geld.

Dafür wäre mir meine Gesundheit zu schade. Und ich werde ja auch bald dran sein, z. B. für eine überflüssige Untersuchung auf Prostatakrebs. An Ideen wird es den Behörden und den verdienenden Ärzten kaum mangeln.

Dienstag, 2. März 2010 - 21:31 Uhr
EU mit Genfraß gegen eigene Bürger

Kein Mensch weiß, ob die nun von der EU zugelassene Genkartoffel gefährlich ist. Ebenso weiß aber niemand, ob sie ungefährlich ist. Deshalb muss Genfraß verboten bleiben.

Die Natur hat sich in Millionen von Jahren entwickelt. Der Mensch möchte sie jetzt in kürzester Frist verbessern, angeblich. Das wäre mehr als vermessen. Aber in Wirklichkeit geht es wohl um etwas ganz anderes als die Gesundheit der Kartoffel oder gar die der Bürger.

Es geht ums Geschäft. Eine Genkartoffel kann man patentieren. Das ist ganz ähnlich wie in der Pharmaindustrie. Die Weidenrinde bringt kaum etwas ein, das synthetisierte Aspirin ist dagegen das wohl bekannteste Medikament weltweit geworden.

Wenn Politiker nun einer patentgeschützten Genkartoffel, die kein Bürger haben möchte, gegen den Widerstand der Bürger auf den Markt verhelfen, haben sie wohl an ihr Leben nach der Politik gedacht.

Wenn es um einen Milliardenmarkt geht, werden wohl auch etliche Millionen für abgehalfterte Politiker anfallen.

Verantwortung sieht anders aus.

Dienstag, 2. März 2010 - 10:55 Uhr
Unsäglicher Staat!

Immer mehr Gesetze werden der Bundesregierung vom Bundesverfassungsgericht um die Ohren gehauen. Eigentlich wäre das ein Grund für die verantwortlichen Politiker, sich zu schämen. Aber solche Scham kommt bei Politikern offenbar nicht mehr vor. Vielmehr hat man den Eindruck, dass die Regierung absichtlich die Verfassung beschädigt.

Jedenfalls werden wir Bürger dazu genötigt, viel (Steuer)Geld für Beamte auszugeben, die sachkundig genug sein sollten, Politiker gut und sachkundig zu beraten.

Die Regierung missachtet Recht und Gesetz und sie tut es offenbar fortlaufend und mit voller Absicht. Die Hehlerei mit gestohlenen Daten aus der Schweiz ist nur ein Beispiel.

Die Politik geht einen gefährlichen Weg. Wenn das "Vorbild" (früher sagte man ja einmal "Vater Staat" ) das Gesetz missachtet, fragen sich die Bürger natürlich auch, ob das Gesetz nur ein Haufen bedruckten Papiers ist, das man getrost entsorgen kann.

"Dein Freund und Helfer" - das kennen nur noch Ältere, war früher mal ein Synonym für die Polizei. Da gingen Polizisten noch auf Streife und kannten jeden. Heute sind sie maskiert und benehmen sich auch so.

Wir müssen Deutschland neu erfinden, um es vor Politikern zu schützen, die offenbar nur noch an ihren Eigennutz denken.

Mittwoch, 23. Dezember 2009 - 17:57 Uhr
Pünktlich zum Fest - Cholesterin im Focus

Die Miesepeter haben wieder das Sagen. Gerade an Weihnachten muss die Angst vor dem angeblich bitterbösen Cholesterin geschürt werden.

Die Geflügelzüchter-Lobby wird die Artikel wohl kaum gesponsert haben, vielleicht aber die Hersteller der angeblich so segensreichen Statine - Arzneimittel die in den Fettstoffwechsel eingreifen. Schließlich sorgen diese meist überflüssigen Mittel für milliardenschwere Umsätze, Jahr für Jahr.

Die Erde gibt es seit Milliarden von Jahren und seither die Evolution. Seit mehr als 100.000 Jahren gibt es den Menschen und seither die Naturheilkunde. Seit 150 Jahren gibt es die Schulmedizin und ihren nachgeborenen Zwilling, die Pharmaindustrie sowie ihre Lautsprecher, die Medien.

Seither können wir überall lesen, was wir alles einnehmen müssen, um Krankheiten zu heilen oder ihnen vorzubeugen.

Der Umsatzrenner unter den überflüssigen Medikamenten sind dabei die Statine. Wie werden solche Umsatzrenner gemacht? Sie setzen auf unsere Angst, denn die öffnet in der Regel unsere Geldbörsen.

Die Medizin nennt sich naturwissenschaftlich und ist darauf auch stolz. Naturwissenschaft ist, wenn man alles misst. Also misst der Arzt im Blut seiner kranken Patienten z. B. den zu hohen Cholesterinspiegel. Flugs wird aus diesem Symptom die Ursache für all das Ungemach. Folglich erfindet man ein Medikament, mit dem das Symptom verschwindet. Geholfen wird dem Patienten damit aber nicht, weil die Ursachen unbeachtet bleiben und die Medikamente vielfältige Nebenwirkungen hervorrufen - aber dafür gibt es ja wieder Medikamente. So einfach können Medizin und das Geldverdienen sein.

Medikamente sind auch deshalb so beliebt, weil wir damit scheinbar eine Vergebung für schlechten Lebensstil finden.

Medikamente, die in den Fettstoffwechsel eingreifen wie die Statine, sind potentiell sehr gefährlich. Cholesterin ist für unser Leben so wichtig, dass der Körper es in ausreichender Menge selbst produziert. Wenn wir mehr davon über die Ernährung aufnehmen, reduziert er die eigene Produktion.

Cholesterin ist einer der wichtigsten Baustoffe des Lebens. Es sorgt u. a. für die Funktionstüchtigkeit der Zellmembran und ist die Basis für unsere Sexualhormone.

Wenn wir krank werden, haben die Zellen einen hohen Reparaturbedarf. Deshalb steigt der Cholesterinspiegel, insbesondere des "bösen" LDL, das die Leber ins Blut gibt, um die Zellen zu retten.

In der Märchen-Prosa der Pharma-Industrie liest sich das natürlich ganz anders. Dort setzt sich das "böse" Cholesterin an den Blutgefäßen fest, bis sie verstopfen und zu einem Infarkt führen.

Wenn man das Cholesterin zwangsweise senkt, mag das Symptom im Blut verschwinden. Die Grundkrankheit aber bleibt und lässt sich kaum noch behandeln.

Um die Ursachen zu behandeln, müssen wir uns im Denken entwickeln. Seit wenig mehr als 100 Jahren gibt es den Kühlschrank, erst seit 50 Jahren können sich die meisten von uns einen leisten. Für das Auto gilt das entsprechend. Knabberkram konnte man sich damals auch nur zu Festzeiten leisten.

Wenn wir also immer dicker werden und damit Symptome wie einen hohen Cholesterinspiegel entwickeln, liegt das zumeist an dem Komfort, den wir gerne genießen.

Das sollten wir immer im Blick behalten und die Märchen der Pharma-Industrie als das nehmen, was sie sind: sehr gefährliche Märchen.

Genießen Sie also Ihren Braten zu Weihnachten und all die wohlduftenden Knabbereien. Danach ist dann Zeit, für das kommende Jahr die Weichen für mehr Bewegung und frische, eher sparsam dosierte Nahrung zu stellen.

Mittwoch, 23. Dezember 2009 - 13:42 Uhr
WHO - fest im Griff der Pharma-Lobby?

Die Idee der Weltgesundheitsbehörde ist zweifellos großartig: sie soll für den bestmöglichen Gesundheitszustand und ein bezahlbares Gesundheitswesen für die Menschen in allen Ländern der Erde sorgen. Sie definiert auch, was das ist: ein Zustand vollständigen physischen, geistigen und sozialen Wohlbefindens, der sich nicht nur durch die Abwesenheit von Krankheit oder Behinderung auszeichnet.

Schwieriger ist wohl die Frage zu beantworten, wie denn dieser Zustand erreicht werden kann. Ein Arzt wird da wohl kaum ausreichen.

Überall auf der Welt gibt es da noch reichlich zu tun. Das Vordringlichste ist die Versorgung mit sauberem Wasser und ausreichend Nahrung. Dies sind die Grundvoraussetzungen für ein gesundes Leben.

Durch die Kolonialisierung wurde fast überall die Volksmedizin unterdrückt, die Jahrtausende ein bezahlbares Gesundheitswesen garantiert hatte.

Die WHO scheint der Medizin- und Pharma-Lobby vollkommen verfallen zu sein. Die WHO ist also krank und bedarf dringend naturheilkundlicher Hilfe, die in ihrem Programm kaum vorkommt.

Viele Länder waren früher reich an Pflanzenheilkunde und wären es wohl heute noch, wenn das nicht unterdrückt worden wäre. Die Pharma-Industrie hat längst begriffen, dass im Urwald Goldschätze zu heben sind. Nur leider ist es ihr Bestreben nicht, damit preiswerte Mittel zur Verfügung zu stellen. Aus Pflanzen, die sich als wirksam zur Behandlung einer Krankheit zeigen, muss eine Substanz gewonnen und synthesiert werden, die man sich patentieren lassen kann, um damit Milliarden zu verdienen. Alles andere ist aus Sicht der Pharma-Lobby nichts wert, weil man mit patentfreien Wirkstoffen nicht genug Geld verdienen kann.

Auch wenn solche isolierten Wirkstoffe oft wirksamer sein mögen als der Naturstoff, so gibt es damit nicht nur oft gefährliche Nebenwirkungen, sondern es fehlen auch wichtige Nährstoffe. Der Mensch ist immer noch, was er isst. Es ist eben schon ein Unterschied, ob ich eine Pflanze verzehre oder nur deren vermeintlichen Hauptwirkstoff.

Die WHO zeigt, wie sich aus einer großartigen Idee eine gefährliche Behörde entwickelt. Wir haben der Tätigkeit der WHO viele vermeidbare Krankheiten und ein immer teurer werdendes Gesundheitssystem zu verdanken.

Empfehlungen zur Blutdruck- und Cholesterinsenkung haben (fast) völlig überflüssige Medikamente zu teuren Bestsellern gemacht. Beide sind schädlich und rufen Folgekrankheiten herauf, die man dann mit passenden Medikamenten wieder behandeln kann.

Die WHO propagandiert die Jodierung von Salz und Nahrungsmitteln. Vielleicht hilft sie damit manchen Menschen. Allein in Deutschland macht sie damit geschätzte eine Million Menschen krank.

Die WHO hat auch die hysterische Panikmache wegen der "Schweinegrippe" hervorgerufen und damit ein tolles Geschäft für Pharma-Industrie und Ärzte veranlasst. Mit Angst macht man noch immer das beste Geschäft. Da ist es eine gute Nachricht, dass sich deutsche Bürger wohl nicht mit der Angst infizieren ließen: Nur 5% sollen sich haben impfen lassen, trotz aller Impf-Propaganda durch Gesundheitsminister oder Präsidenten.

Die Gesundheits-Prognose für die WHO ist nicht gut: auch in Zukunft wird sie die preiswerte Naturheilkunde nicht vertreten und damit ihr Ziel nie erreichen.

Mittwoch, 9. Dezember 2009 - 01:38 Uhr
Bitte ein bisschen Frieden!

Warum ist es so schwierig, selbst in einem relativ sicheren Staat wie Deutschland, friedlich und glücklich und damit gesund zu leben?

Weil Deutschland, wie zunehmend viele andere Staaten auch, sich im Krieg befindet. Zunächst einmal gegen die eigenen Bürger durch die Behördendiktatur, die Reinhard May schon vor vielen Jahren mit seinem Lied "Antrag auf Erteilung eines Antragsformulars" treffend charakterisiert hat. Immer mehr Bürger wehren sich gegen unverständliche Formulare und mutmaßlich verfassungswidrige Steuern.

Der Staat kämpft auch mit immer mehr kriegsmäßig gerüsteten Polizisten gegen Bürger, die gegen diese Behördendiktatur und andere Ungerechtigkeiten aufbegehren.

Schlimmer ist der Krieg gegen Drogen. Zwar leuchtet die Begründung vielen Menschen ein, aber ist sie wirklich richtig?

Vor allem: Sie richtet so viel Schaden an! Jeder Staat hatte die Möglichkeit, die Prohibition in den USA zu studieren. Die Prohibition hat ungeahnte Kriminalität hervorgerufen, denn sie hat eine Untergrundwirtschaft geschaffen, die maximale Profite erwirtschaften konnte, weil die Bürger nicht abstinent leben wollten. Was verboten ist, ist teuer, denn das Risiko muss bezahlt werden.

Der Staat hat so die Mafia und später die Drogen-Mafia erschaffen und Millionen von Menschen zu Kriminellen gestempelt, die nichts anders verbrochen haben als ein Glas Alkohol zu trinken oder ein anderes Rauschmittel einzunehmen oder zu besitzen.

Drogenkriege gibt es nicht wegen der Drogenmafia, sondern wegen einer verfehlten Politik, die meint, die Bürger bemuttern zu müssen. Diese verfehlte kriminelle Politik kostet jedes Jahr Zehntausende von Menschen das Leben. Und sie kostet uns Bürger Millionen oder gar Milliarden von Euro, die viel besser ausgegeben werden könnten als in immer mehr und mehr Unterdrückung.

Nicht die Drogendealer sind die Kriminellen, sondern die Politiker, die es zugelassen haben, dass es solche Karrieren überhaupt gibt.

Die Politiker haben es zu verantworten, dass Menschen sterben, weil sie ungeprüfte Drogen konsumieren. Sie sind verantwortlich für unendlich viel Leid, das durch verfälschte Stoffe den Konsumenten zugefügt wird. Sie sind auch dafür verantwortlich, dass der Preis für eigentlich billige Drogen so hoch geworden ist, dass sie sich kein Normalverdiener mehr leisten kann. Deshalb werden viele Menschen Opfer von Überfällen. Das den Abhängigen anzuhängen, ist billiger Populismus. Die Politiker, die solche Gesetze geschaffen haben, sind die Verantwortlichen und müssen zur Verantwortung gezogen werden.

Die Gesetze werden immer umgangen und oft werden damit viel schlimmere Drogen geschaffen. Synthetische Drogen gibt es überall, Jugendliche schnüffeln an Klebstoffen, üben Komasaufen oder würgen sich und andere bis zur Bewusstlosigkeit und manchmal bis zum Tod.

Gibt man die Drogen frei, gibt es von einem Tag auf den anderen keine Drogen-Mafia, keine Drogen-Toten (weil Abhängige saubere Drogen zu einem sachgerechten Preis in der Apotheke kaufen können und sich bei Bedarf straffrei an einen Berater wenden können) und keine Opfer der Beschaffungskriminalität.

Gibt es dann mehr Abhängige? Das ist wohl eher nicht zu befürchten. Es darf ja (manchmal) noch geraucht werden, aber trotzdem rauchen nicht alle. Viele Menschen trinken auch keinen Alkohol, obwohl er nicht verboten ist.

Warum werden die Drogen nicht liberalisiert? Vermutlich gibt es eine wirksame Lobby. Geldgier und Machtstreben sind allgegenwärtig.

Noch schlimmer ist freilich der Krieg gegen den Terror, der ja selbst nichts anderes als Terror ist. Menschen zu töten oder zu verletzen, ist ein schlimmes Verbrechen. Davon kann zumindest jede Mutter berichten, die ihre Kinder mit viel Mühe großgezogen hat, nur um ansehen zu müssen, wie ein Staat sie zu Kanonenfutter macht. Oder die Veteranen, angelernt zum Morden, die sich zu Hause nicht mehr integrieren können.

Wenigstens mordet der deutsche Staat seine Bürger nicht aktiv wie z. B. das "westliche Vorbild" USA. Aber die deutsche Justiz sorgt für viele Selbstmorde von Menschen, deren Existenz sie durch die Untersuchungshaft vernichtet hat (da sind sie rechtlich noch unschuldig!).

Gewalt sät Gewalt - das ist keine neue Erkenntnis. Nur ist sie leider in den Politikerköpfen nicht angekommen. Deutschland wird nicht am Hindukusch verteidigt und vermutlich würde kein Afghane auf die Idee kommen, Terror zu verbreiten, wenn wir dieses Volk nicht seiner Selbstbestimmung beraubten.

Was dort und anderswo praktiziert wird, ist das alte "Herrenmenschendenken" der Kolonialmächte. Der Staat maßt sich an, anderen Völkern zu zeigen, wie man "richtig" leben muss. Gleichzeitig verbittet man sich von anderen Einmischung in die eigenen inneren Angelegenheiten.

Das ist verlogen und deshalb auch nicht erfolgreich.

Der einzige Ausweg aus diesem Dilemma ist mehr Freiheit. "Mehr Freiheit wagen" war zwar schon das Motto der CDU, aber das Gegenteil wird gemacht. Das Motto soll nur Sand in die Augen des Bürgers streuen. Bei den anderen etablierten Parteien ist das kaum anders.

Was wir benötigen ist mehr Frieden: So wie der deutsche Staat im Ausland den "Herrenmenschen" spielt, so macht er es auch seinen eigenen Bürgern gegenüber, von denen er lebt. Er muss also seine Regeln an die Bedürfnisse seiner Bürger anpassen. Wir brauchen einfache Regeln, die man befolgen kann.

Wir müssen uns von den Leid säenden Drogengesetzen verabschieden und der Realität ins Auge sehen. Es gibt nicht den idealen Menschen.

Wir müssen uns vom Krieg gegen den Terror verabschieden, weil er mit Krieg nicht zu gewinnen ist. Vielleicht aber aber mit Freundschaft. Aus früheren Zeiten wird berichtet, dass die Afghanen sehr liebenswürdige Gastgeber waren. Ist es wirklich zuviel verlangt, ihnen die Freiheit der Selbstbestimmung zu geben und das "Besserwissergehabe" abzulegen?

Mit Frieden zu seinen Bürgern und im Ausland könnten wir wahrscheinlich viel glücklicher und damit auch gesünder leben.

Donnerstag, 12. November 2009 - 20:50 Uhr
Wird die Krankenversicherung jetzt sozialer?

Mit dem neuen Gesundheitsminister Dr. Philip Rösler gibt es jetzt einen Fachmann im Gesundheitministerium. Als FDP-Mitglied steht er auch für Eigenverantwortung.

Die Idee der Krankenversicherung von Otto von Bismarck vor 140 Jahren war revolutionär. Endlich sollte jeder Bürger die Möglichkeit haben, sich im Krankheitsfall ohne großes Kostenrisiko zu einem Arzt oder ins Krankenhaus begeben zu können.

Im Verlauf dieser vielen Jahre ist der Versicherungsgedanke immer mehr verloren gegangen. Eine Versicherung muss das individuelle Krankheitsrisiko berücksichtigen. Für den Beitrag ist es also nicht wichtig, ob einer Chef oder Pförtner ist. Wichtig ist sein Risiko, krank zu werden.

An der Feuerversicherung kann man gut sehen: wenn alle Häuser abbrennen würden, müsste die Versicherung mehr kosten als das Haus (die Versicherung hat ja auch Kosten und muss einen Gewinn machen). Kein Mensch würde sie freiwillig abschließen.

Bei der "solidarischen" Krankenversicherung ist das nun anders, weil der Versicherungsfall der Normalfall geworden ist. Wenn aber (fast) alle wegen jeder Kleinigkeit - oder weil sie für ihr Geld auch was bekommen wollen - zum Arzt gehen, kann das Versicherungsprinzip nicht mehr funktionieren. Deshalb steigen die Beiträge und die Zwangszahler wollen immer mehr für ihre steigenden Beiträge.

In der privaten Krankenversicherung gibt es deshalb unterschiedliche Beitragsmodelle. Jeder darf sich dort nach seinen Bedürfnissen versichern lassen.

Wenn ich z. B. auf Chefarztbehandlung, Einbettzimmer usw. verzichte (was Zwangsversicherte ohnehin nicht haben), sinkt mein Beitrag deutlich. Wenn ich gar keine Leistung in Anspruch nehme, bekomme ich im nächsten Jahr Geld zurück. Dies ist ein Ansporn, sich selbst um seine Gesundheit zu kümmern.

Hinzu kommt, dass Zwangsversicherte nicht einmal wissen, was ihre Behandlung kostet, weil sie keine Rechnung erhalten. Trug und Lug werden damit Tor und Tür geöffnet und der Versicherte weiss nicht einmal, wie sehr er die "Solidarität" beansprucht hat.

Solidarität ist nämlich keine Einbahnstraße. Wer etwas von der Gemeinschaft fordert, muss ihr irgendwann auch etwas zurückgeben, sofern er dazu fähig ist.

Mit dem "Gesundheitsfond" ist auch der Rest an Wettbewerb unter den gesetzlichen Krankenversicherungen verloren gegangen und man fragt sich, wofür man Hunderte solcher Kassen benötigt, die für ihren Verwaltungsaufwand viel Geld verbrauchen ohne Nutzen für den Zwangsversicherten.

Hinzu kommen noch die Kassenärztlichen Vereinigungen, die das Geld an die Ärzte weitergeben. Das ist eine zusätzliche, kostenträchtige Bürokratie, die in der privaten Krankenversicherung (PKV) vollkommen überflüssig ist. Auch die Ärzte sind mit der PKV zufriedener, weil sie für ihre Leistung mehr Geld erhalten und nicht nur Punkte, deren Wert man zur Zeit der Behandlung nicht kennt.

Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) hat auch einen großen Fehler: sie ist nicht nachhaltig, weil sie von der Hand in den Mund lebt. Deshalb ist sie wie das Rentensystem nur in Zeiten von Vollbeschäftigung funktionsfähig.

Bei der PKV gibt es dagegen einen Kapitalstock, der berücksichtigt, dass die Versicherten einmal älter werden.

Man fragt sich, warum man den Bürgern nicht einfach die freie Wahl zwischen beiden Systemen gibt. Sozial ist das nicht, wie immer wieder behauptet wird, denn in der Regel und je nach Vertrag bietet die PKV wesentlich mehr Leistungen (z. B. auch für Naturheilkunde) und wirtschaftet offensichtlich besser.

Es ist an der Zeit, die Krankenversicherung an die neuen Gegebenheiten der Zeit anzupassen. Was damals revolutionär war, ist heute altes Eisen.

Wir wünschen dem neuen Gesundheitsminister deshalb viel Mut, Durchsetzungsvermögen und Erfolg!

Samstag, 7. November 2009 - 19:23 Uhr
Goji-Beere ist neues Opfer deutscher Zensur

Nach unseren Informationen ist zumindest ein deutscher Importeur von Goji-Beeren von einer Behörde abgemahnt worden.

Dabei soll es um die Übersetzung des Namens aus dem Chinesischen gehen. Sie wird als "Beere der Langlebigkeit und des Wohlbefindens" bezeichnet.

Da die Goji-Beere kein Arzneimittel ist, darf man als Verkäufer keine Aussagen über ihre gesundheitliche Wirkung machen. Der blumige chinesische Begriff ist nach Auffassung einiger deutscher Beamter also eine verbotene Aussage, denn man könnte ja daraus schließen, dass man sich nach dem "Verzehren" der Beere wohlfühlt und vielleicht sogar länger lebt. Wer möchte das nicht?

Diese Zensurmaßnahme ist nur eine von vielen, die es gegen naturheilkundliches Wissen in Deutschland gibt. Der Verkäufer darf sein Wissen nicht an die Kunden weitergeben. Dieses Wissen muss nach dem Heilmittelwerbegesetz den Fachkreisen (im allgemeinen also Ärzten, Apothekern und Heilpraktikern) vorbehalten sein.

Dadurch soll der Bürger vor falschen Aussagen geschützt werden wie z. B. "Unsere Karotte rettet Dein Leben". Das mag ehrenwert sein, führt aber dazu, dass der Bürger sich gar nicht erst entscheiden kann.

Auf diese Weise wird der Bürger und Steuerzahler (wir bezahlen ja die Beamten und Politiker!) würdelos entmündigt. Vielleicht wäre er ja gar nicht so dumm, wenn er nicht immer wieder bevormundet würde?

Wenn es nicht mehr erlaubt ist, Obst und Gemüse (dazu gehören ja auch Goji-Beeren) als gesundheitlich wertvoll zu nennen, sollen wir offensichtlich nur noch zu Pillenpräparaten der pharmazeutischen Industrie greifen dürfen.

Denn da darf man dann die "wissenschaftliche" Aussage machen, dass sie der Volksgesundheit nützlich sind. Ein Schelm ist, wer dabei Böses denkt.

Dienstag, 29. September 2009 - 16:47 Uhr
Soll ich mich impfen lassen?

Das ist für viele Menschen mehr als üblich nun die Frage, nachdem man ihnen mit Horrormeldungen über eine "Schweine-Gippe"-Pandemie viel Angst eingeflößt hat.

Eltern kennen das sehr gut (ich bin auch Vater), denn der Impfterror beginnt bereits bei der Geburt. Die Mutter ist dann noch schwach von der anstrengenden Geburt und möchte natürlich das Beste für ihr Kind. Und das sind - natürlich - Impfungen, wie die Ärzte im Krankenhaus betonen.

Nützen Impfungen und vor allem wem?

Diese Frage wollten schon viele beantworten, aber einfach ist das nicht. Am einfachsten mag es sein, wenn man sich von der Krankheitsseite annähert.

Die Angst vor Seuchen ist durchaus begründet, denn manche haben in Europa bis zu einem Drittel der Bevölkerung ausgerottet.

Man sollte allerdings die Umstände nicht unberücksichtigt lassen. Damals gab es keine wissenschaftliche Erklärung für die Erkrankungen. Es gab auch keine Therapie. Vor allem gab es keine Hygiene. Den Menschen mangelte es nicht nur an sauberem Trinkwasser. Die Fäkalien wurden meist auf die Straße gekippt und kamen so in den Flüssen an, aus denen man das Trinkwasser holte. Mit Tieren lebte man zumindest auf dem Land zusammen, wie heute noch in manchen Ländern Asiens.

Heute leben wir in Europa ganz anders und die Frage nach der Impfung muss neu gestellt werden, denn die Gefahr, an einer natürlichen Seuche bzw. Infektionskrankheit zu erkranken, ist enorm gesunken. So muss man sich die Frage stellen, ob die mögliche Infektionsgefahr oder die Impfung das größere Risiko ist.

Warum ist die Impfung ein Risiko?

Die Impfung benutzt abgeschwächte oder abgetötete Erreger, die immer noch ein Infektionspotential haben. Wer sich also gegen eine Krankheit impfen lässt, begibt sich in große Gefahr, durch einen Erreger zu erkranken, der ihm eventuell gar nicht begegnet wäre.

Das Risiko von Nebenwirkungen wird mit 6% angegeben. Würden alle in Deutschland lebenden Menschen geimpft, wären das fast 5 Millionen - nur bei einer Impfung. Nicht umsonst wurde der Pocken-Impfzwang abgeschafft.

Das zweite Risiko liegt darin, an der Erkrankung viel später zu erkranken. Viruserkrankungen hinterlassen, wenn der Körper sie einmal durchgemacht hat, meist lebenslange Immunität. Man kann also nicht wieder daran erkranken.

Lässt man sich impfen, ist die Immunantwort aber nicht so stark wie bei einer durchgemachten Erkrankung. Die Immunisierung hält also nicht lebenslang. Das zeigt sich wunderbar am Beispiel der Windpocken. Menschen, die die Windpocken hatten, erkranken praktisch nie an Gürtelrose (Herpes zoster), die anderen, geimpften, dagegen gehäuft.

Forscher, Arzneimittelhersteller und Ärzte empfehlen Impfungen wohl auch aus Profitgier. Das ist "unethisch". Behörden, die die Impfungen ebenfalls empfehlen, wollen sich aus der Verantwortung stehlen, denn andernfalls könnten sie beschuldigt werden, nicht rechtzeitig über "drohende Gefahren" informiert zu haben. Politiker nutzen die erzeugte Angst für ihre populistischen Ziele aus.

Wie kann ich mich entscheiden?

Erstens, niemals in Panik versetzen lassen. Zweitens hinterfragen, wie groß die Gefahr wirklich ist. Hier darf man nicht die Zahlen von Afrika zugrunde legen, sondern die aus Industriestaaten mit guter Hygiene.

Auch bei Infektionskrankheiten gilt die Devise: Vorbeugen ist besser als heilen. Abwechslungsreiche und vollwertige Ernährung und gute Gedanken stärken uns. Wer Angst vor Erregern hat, würzt seine Speisen mit Knoblauch, Kresse, Zwiebeln oder Chilli.

Händewaschen gehört ebenfalls zu den vorbeugenden Maßnahmen. Ist die Gefahr groß, kann man sich auch mit Atemschutzmasken behelfen, wie das in Asien oft gemacht wird.

Montag, 14. September 2009 - 17:47 Uhr
Blutdrucksenker sind meist überflüssig - und gefährlich

In der Naturheilkunde gilt immer noch, was vor 30 Jahren auch in der Schulmedizin Konsens war: Ein normaler (systolischer) Blutdruck beträgt 100 + Alter. Diese einfache Formel berücksichtigt, dass unsere Gefäße ebenso altern wie der übrige Körper.

Die Schulmedizin blendet das inzwischen aus. Sie hat die Blutdruckwerte kontinuierlich herabgesetzt. So haben inzwischen die meisten (älteren) Menschen "Bluthochdruck" und werden mit Blutdrucksenkern "behandelt".

Das ist gut für die Pharmaindustrie, gut für die Mediziner, die regelmäßig die Rezepte ausschreiben, aber schlecht für die Patienten.

Der Körper regelt den Blutdruck nach Bedarf. Ihn einfach zu senken (Symptomenbehandlung) kann schwere Nebenwirkungen hervorrufen, denn der Körper wird nicht mehr ausreichend durchblutet, wenn die "Therapie" anschlägt. Das erhöht die Gefahr ischämischer Zustände (Mangeldurchblutung), kann also zu Herzinfarkt und Schlaganfall führen.

Die Schulmedizin sieht das genau umgekehrt, weil durch die erzwungene Blutdrucksenkung die Gefahr für das Herz verringert werden soll. Übersehen wird dabei, dass sich das Herz auch selbst versorgen muss. Im Hirn kann nur das Risiko für den roten Schlag gesenkt werden. Dabei platzt ein Blutgefäß. Dies ist allerdings die seltene Form des Schlaganfalls (ca. 5%). 95% entstehen durch Mangeldurchblutung (Ischämie). Die wird durch Blutdrucksenker also gefördert.

Da der Körper sich vor der Blutdrucksenkung schützt, werden meistens zwei oder drei Blutdrucksenker kombiniert. Diese haben oft fatale Nebenwirkungen, die dann mit weiteren Medikamenten ausgeglichen werden sollen (u.a. Ausschwemmung wichtiger Mineralstoffe, Konzentrationsstörungen, kalte Extremitäten, zunehmende Schmerzen in den Füßen, später heftige Schmerzen im Darmbereich usw.).

Wer unsicher ist, sollte sich immer eine zweite Meinung einholen, am besten bei einem Arzt, der auch Erfahrung in Naturheilkunde hat.

Der naturheilkundliche Behandler wird sich mit den Symptomen kaum aufhalten, sondern nach den Ursachen suchen. Die sind oft schon auf den ersten Blick ersichtlich. Dazu gehören u.a. starkes Übergewicht, Mangelernährung (Mangel an Vitalstoffen), Zuckerkrankheit, Nierenerkrankungen usw.

In sehr seltenen Fällen ist die Regulationsfähigkeit des Blutdrucks gestört. Dies könnte dann eine Indikation für die Behandlung mit Blutdrucksenkern sein.

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