Chronisch kranke Patienten, die jahrelang mit Kortikoiden, Antirheumatika, Psychopharmaka oder Strahlen behandelt worden sind, befinden sich häufig in einer Regulationsstarre, die auch als Vitalresistenz bezeichnet wird. Stehen keine Testgeräte zur Verfügung, eignet sich die Zambrini-Reaktion, um den Grad der Starre beim Patienten beurteilen zu können. Dabei wird Speichel des nüchternen Patienten in eine Reagenzglas eingebracht und mit einem spezifischen Reagenz versetzt. Die Farbreaktion zeigt den Grad der Vitalresistenz.
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